QR-Codes begegnen uns heute fast überall – auf Visitenkarten, Flyern, Plakaten, Speisekarten, Verpackungen oder Rechnungen. Sie verbinden die analoge mit der digitalen Welt und ermöglichen es, Informationen mit nur einem Scan aufzurufen.
Doch nicht jeder QR-Code funktioniert gleich gut. Kleine Fehler bei der Gestaltung oder Platzierung können dazu führen, dass der Code schlecht oder gar nicht gescannt wird. Mit ein paar einfachen Regeln stellst du sicher, dass dein QR-Code zuverlässig funktioniert und einen professionellen Eindruck hinterlässt.
1. Genügend Grösse einplanen
Ein QR-Code sollte immer gross genug dargestellt werden. Als Faustregel gilt:
- Mindestens 2 × 2 cm für Visitenkarten oder Flyer
- Für Plakate oder Schaufenster entsprechend grösser
Je weiter der Betrachter vom QR-Code entfernt ist, desto grösser sollte dieser sein.
2. Auf genügend Kontrast achten
Schwarz auf Weiss ist nach wie vor die sicherste Variante. Grundsätzlich gilt:
- dunkler QR-Code
- heller Hintergrund
- keine ähnlichen Farben verwenden
Farbige QR-Codes sind möglich, solange der Kontrast hoch genug bleibt.
3. Keine wichtigen Elemente überdecken
Viele QR-Codes enthalten heute ein Logo in der Mitte. Das sieht professionell aus, sollte aber mit Bedacht eingesetzt werden.
Ein zu grosses Logo oder grafische Elemente können die Lesbarkeit beeinträchtigen. Nutze deshalb die integrierte Fehlerkorrektur und teste den QR-Code immer mit mehreren Smartphones.
4. Den QR-Code vor dem Druck testen
Ein häufiger Fehler: Der QR-Code wird gedruckt, ohne ihn vorher zu testen.
Scanne ihn mit:
- Android
- iPhone
- verschiedenen QR-Code-Apps
So stellst du sicher, dass der Code unter realen Bedingungen zuverlässig funktioniert.
5. Statisch oder dynamisch?
Viele Nutzer erstellen einen statischen QR-Code. Dieser eignet sich gut für Inhalte, die sich nie ändern, beispielsweise:
- WLAN-Zugang
- digitale VCard
- Telefonnummer
- SMS
Möchtest du jedoch eine Webseite, Marketingkampagne oder Produktseite verlinken, empfiehlt sich ein dynamischer QR-Code.
Mit einem dynamischen QR-Code kannst du:
- das Ziel jederzeit ändern
- Scan-Statistiken auswerten
- Kampagnen optimieren
- QR-Codes dauerhaft weiterverwenden
6. Den richtigen Einsatzort wählen
Platziere den QR-Code dort, wo deine Zielgruppe ihn problemlos scannen kann.
Geeignete Einsatzorte sind beispielsweise:
- Visitenkarten
- Flyer
- Broschüren
- Verpackungen
- Schaufenster
- Messestände
- Rechnungen
- Speisekarten
- Fahrzeuge
Vermeide Stellen, an denen der QR-Code schlecht erreichbar oder nur schwer sichtbar ist.
7. Eine Handlungsaufforderung hinzufügen
Ein QR-Code allein sagt dem Nutzer nicht, warum er ihn scannen soll.
Eine kurze Aufforderung erhöht die Scanrate deutlich.
Zum Beispiel:
- Jetzt Website besuchen
- Kontakt speichern
- Gutschein sichern
- Speisekarte öffnen
- Jetzt bewerten
- Kostenlos herunterladen
So weiss der Nutzer sofort, welchen Mehrwert ihn erwartet.
Fazit
Ein guter QR-Code besteht nicht nur aus schwarzen Quadraten. Grösse, Kontrast, Platzierung und der richtige Einsatzzweck entscheiden darüber, ob er häufig genutzt wird oder unbeachtet bleibt.
Mit shurl.ch erstellst du professionelle statische und dynamische QR-Codes, die nicht nur gut aussehen, sondern sich auch flexibel einsetzen und – bei dynamischen QR-Codes – statistisch auswerten lassen.
So holst du das Maximum aus deinen QR-Code-Kampagnen heraus.